Fast 250 Jahre alte Scheune wurde zum denkmalgeschützten Pferdestall

Seit 1426 gehört der Sippe Buchholz in Kolshorn Land unter dem Pflug

Fast 250 Jahre lang hatte die ehemalige Scheune Wind und Wetter getrotzt. Doch dann geschah es unerwartet an einem windstillen Vormittag: Gudrun Buchholz (66) arbeitete gerade im benachbarten Garten am Beinhorner Weg, als ein immer lauter werdendes Knistern sie aufhorchen ließ. Wie von Geisterhand fiel zuerst der Giebel in sich zusammen und dann folgte das gesamte Dach. Stehen blieben fast unversehrt die Fachwerkmauern. Das war vor etwa 25 Jahren.

Pferdestall

Vo etwa 25 Jahren wurde aus der rund 250 Jahre alten Scheune ein Pferdestall, der jetzt unter Denkmalschutz steht und dem Dorf zur Zierde gereicht.

Gottlob ist damals niemand zu Schaden gekommen, meint der 71jährige Altenteiler Wilhelm Buchholz, den sie im Dorf noch immer”Schimmel” nennen, obwohl seine blonden Haare längst ergraut sind. Kurzerhand ließ er den Lehrter Zimmermeister Ernst August Deneke kommen, der dem Fachwerkgemäuer ein neues Dach aufsetzte und die ScheuneBuchholz so umbaute, dass daraus ein Pferdestall wurde, der heute unter Denkmalschutz steht. Dort stehen jetzt fünf Reitpferde, die von ihren Besitzern individuell betreut werden.

Wilhelm Buchholz

Noch zu Großvaters Zeiten gehörte eine Hälfte der Scheune Schafen und Rindern, während in der anderen Stroh und Heu lagerte, weiß Wilhelm Buchholz. Erbauen ließen die Pferdestall-Scheune “Anno 1763 Hannss Buchholtz und Maria Dorothee Brunnss”, deren 1621 errichtetes Bauernhaus an der Buchholzstraße Nr. 1 auch heute noch ein Schmuckstück ist. Haus und Hof gehören nunmehr seinem 40jährigen Sohn Christian, erzählt Wilhelm Buchholz, der stolz darauf ist, dass seine Vorfahren urkundlich nachweisbar in Kolshorn seit 1426 Ackerland unter dem Pflug hatten.

Aus einer 100jährigen Holländermühle wird ein schmuckes Eigenheim

Über eine Innenleiter bis zur Dachkuppel mit Panoramascheiben

Wind und Wetter haben der über hundert Jahre alten Holländerwindmühle an der Bundesstraße 65 zwischen Anderten und Ilten stark zugesetzt, insbesondere in jener Sturmnacht im Jahr 1938, in der sie beide Flügel verloren hatte. Doch seit ein paar Monaten sind Handwerker dabei, ihr ein neues Gewand zu schneidern, auf Initiative von Frauke Zelmer und Klaus Neffgen. Das junge Paar hat sich entschlossen, ein “schmuckes Eigenheim” und etwas mehr in das alte Gemäuer nebst Grundstück zu investieren, um sich spätestens im kommenden Sommer dort häuslich niederlassen zu können.

Erbaut hat die Holländermühle Anno 1889 Müllermeister Wilhelm Weber, und zwar auf den Grundmauern einer alten Bockwindmühle, die nachweislich bereits 1565 dort gestanden hat. Meister Weber vererbte die Mühle an seinem Sohn Rudolf, der sie später an einen Müller namens Emil Hetz verpachtete. 1957 ging die inzwischen auf Motorbetrieb umgestellte Windmühle in den Besitz von Otto Wallberg über, der — ebenso wie sein Sohn Werner — vorher in der Frielinger-Frühlingsmühle im benachbarten Sehnde als Meister “seine Brötchen” verdient hatte.

MühleMühle

Handwerker sind seit Monaten damit beschäftigt, der über hundert Jahre alten Holländerwindmühle am Rande der Bundesstraße 65 zwischen Anderten und Ilten ein neues Gewand zu schneidern. Spätestens im Sommer nächstes Jahres soll der Umbau zu einem schmucken Eigenheim beendet sein.

Als sich Müllermeister Werner Wallberg 1972 zur Ruhe setzte, gingen in der Mühle an der Sehnder Straße Nr. 20 im Ortsteil Ilten für immer die Lichter aus. Rund 30 Jahre lang war die unter Denkmalschutz stehende Mühle danach endgültig dem Zahn der Zeit überlassen, bis eines Tages die beiden 31jährigen abenteuerlustigen jungen Leute aus der Stadt auf sie aufmerksam und mit Werner Wallberg handelseinig wurden.

Seither sind Handwerker damit beschäftigt, vom Keller bis zur Dachspitze Gebälk zu erneuern und Löcher mit naturgetreuen Steinen im Mauerwerk zu flicken. Geplant ist Wohnraum über vier Etagen mit einer besonders konstruierten Innentreppe, die hinauf bis zu einer mit Panoramascheiben verglasten Kuppel führen wird. Hier oben soll unser Arbeitszimmer eingerichtet werden, schwärmt Klaus Neffgen, der vermutet, von dort aus bis auf seinen Schreibtisch im Leitstand im Madsack-Druckzenter blicken zu können.

Freiheitskämpfer baute Fachwerkhaus und wurde seßhaft in Ilten

Napoleons Bild im Schweinestall sollte an die Knechtschaft erinnern

Das schmucke Zweiständerhaus an der heutigen Ferdinand-Wahrendorff-Straße 19, das Georg Heinrich Haßberg und Sophie Dorothee Müller im Jahr 1836 erbauen ließen, gibt noch immer Rätsel auf. Im Dorf erzählt man sich, dass die Haßbergs Freunde von Konrad Hoyer vom Hof Nr. 14 waren, die nach Beendigung des Freiheitskrieges gegen Napoleon in Ilten seßhaft wurden.

Verbrieft ist, dass zur Zeit der französischen Besatzung die beiden Brüder Heinrich und Konrad Hoyer aus Ilten nach England flüchteten, um sich als Freiheitskämpfer ausbilden zu lassen. Seite an Seite mit Johann Hassberg kämpften sie unter General Wellington um 1813 in der Deutschen Legion in Spanien gegen die Truppen des Korsen.

Ilten Grefehaus

Das Grevehaus steht unter Denkmalschutz.

Im feindlichen Musketenfeuer bei Gibraltar starb Heinrich Hoyer. Sein Bruder Konrad selbst kam unversehrt, geschmückt mit englischen Orden, um 1817 wieder nach Hause. Er brachte auch seinen Kriegskameraden und Freund Johann Hassberg mit, der einige Jahre in französischer Gefangenschaft verbracht hatte. Zeitlebens bewahrte Haßberg ein Bild Napoleons im Schweinestall seines Sohnes auf, in Erinnerung an die französische Knechtschaft, heißt es im Dorf.

Johann Hassberg soll “seine Kriegsersparnisse” nebst Abfindung aus der Legion seinem Sohn Georg zum Bau des Fachwerkhauses Hauses geschenkt haben, als dieser 1836 Sophie Dorothee Müller zum Traualtar geführt hatte. Das Fachwerkhaus, das heute unter Denkmalschutz steht, trägt im Höfeverzeichnis die Nummer 68. Durch Einheirat wurde es zum Grevehaus. Heute gehört es dem Klinikum Wahrendorff, das es stilecht restaurierte und modernisierte und seit langem zur Stationären Heimbetreuung nutzt, die allgemein als vorbildlich gilt.

Der Knauerhof: Einen Türkensäbel im Familienwappen.

Ahnen waren Heimatvertriebene aus Österreich

Wenn man nach denkmalgeschützten Häusern sucht oder solchen, die durchaus schutzwürdig sind, dann ist das alte Lehrter Dorf eine wahre Schatztruhe. Da gibt es Giebelverzierungen oder auch Türbalken aus knorriger Eiche, die einen Rückblick in längst vergangene Zeiten ermöglichen, so auch auf dem Bauernhof von Jürgen und Claudia Behre an der Osterstraße Nr.: 15. Das über hundert Jahre alte Fachwerkhaus, das vermutlich von Zimmermeister Bödecker erbaut wurde, ist heutzutage ein Schmuckstück, nicht nur für die Osterstraße, sondern für das ganze Dorf.

Zwar mußte 1945 bei der Renovierung der Giebel versetzt werden und die alte Diele mußte weichen, doch die stilecht erneuerte Fassade kommt dadurch jetzt besonders zur Geltung. Heinrich Wilhelm Bertram hatte das Haus 1871 erbauen lassen, dann aber die Landwirtschaft aufgegeben und sich in einem neuen Haus in der Ramhorst zur Ruhe gesetzt. Für die jungvermählten Knauers, deren Erben die heutige Familie Behre ist, bot sich so die Gelegenheit, Haus und Hof zu kaufen und sich eine neue Existenz aufzubauen.

Knauerhof

Zu den ältesten Bauernhöfen im Lehrter Dorf gehört der Knauerhof. Interessant ist seine Geschichte. Die ersten Bauern kamen als Heimatvertriebene aus Österreich nach Lehrte.

Noch interessanter als die Vergangenheit dieses Knauer-Behre-Hofes ist die Familiengeschichte der Knauer-Behres, deren Vorfahren mütterlicherseits einst in Melk an der Donau in Niederösterreich beheimatet waren. Weil sie ihrem protestantischen Glauben nicht abschwören wollten, mußten sie Österreich verlassen. Ende des 17. Jahrhunderts fanden sie als Heimatvertriebene im Kurfürstentum Hannover Braunschweig eine neue Heimat.

Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts ist von einem Augustinus Khnauer die Rede, der als Marktrichter in der Gemeinde Melk ein angesehener Mann war und aus dem Türkenkrieg einen wertvollen Türkensäbel mitgebracht hatte, den die Khnauers fortan in ihrem Wappen führen. Augustinus gilt als letzter katholischer Ahnherr der Familie. Seine Söhne Caspar und Hans traten zur protestantischen Lehre über, was böse Folgen hatte, als Erzherzog Ernst von Österreich 1588 die Gegenreformation ausrief. Behre mit WappenSie wurden vor die Wahl gestellt, entweder zur allein seligmachenden katholischen Religion zurückzukehren oder innerhalb von sechs Wochen und drei Tagen sämtliche Kaiserliche Erblande zu verlassen. Caspar und Hans weigerten sich standhaft, dieser Aufforderung nachzukommen. Sie verließen im April 1588 mit acht anderen Melker Familien die Heimat ihrer Väter.

Bekannt ist, dass Caspar Khnauer mit seiner Familie in Schwandorf in der Pfalz Neuburg eine neue Heimat fand, wo sein 1650 geborener Sohn, der auch Caspar hieß, Anno 1617 zum Bürgermeister gewählt wurde. Er starb bereits 1620 und nach dem Tode seiner Frau Margarethe 1633 wurden die früh verwaisten Söhne bei ihrem Oheim, dem Amtmann WappenBalthasar Khnauer zu Salzhemmendorf im Amt Lauenstein erzogen. Von diesen Söhnen des Bürgermeisters Caspar Khnauer wirkte Caspar Ulrich Khnauer zuletzt als Vogt in Kirchrode bei Hannover, wo er 1694 gestorben ist.

Stolz ist der 85jährige Wilhelm Behre auf das Familienwappen mit einem Türkensäbel.

Hier in Kirchrode änderte sich einiges für die Khnauerfamilie, auch die Namensschreibung. Der älteste Sohn Heinrich Christoph wurde 1697 durch Heirat mit der Witwe Dorothea Christine de Runtzier, geb. von Berkhausen, Grundbesitzer in Misburg, während Bruder Georg David als Hofkonditor nach Hannover übersiedelte. Der Misburger Familienbesitz, der 1942/43 durch Fliegerbomben zerstört wurde, gehörte zuletzt Heinrich Friedrich Wilhelm Knauer, der 1944 verstarb.

Sein Bruder Karl Heinrich Adolf Knauer hatte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Misburg verlassen und war in Lehrte ansässig geworden, wo er am 8. Mai 1892 Berta Pries Bödecker heiratete. Sie wohnten auf einem Kötnerhof , von dem es hieß, an liegt an der Brücke hinter Molsen. Noch heute ist ein über 100 Jahre altes Gebäude aus dieser Zeit vorhanden, und zwar an der jetzigen Marktstraße. Diesen Hof mit der Katasternummer 65. verkauften die Knauers bereits 1894 an den Zimmermann Nöhre und ziehen auf ihren neuen Bauernhof an der Osterstraße 15, den sie Heinrich Wilhelm Bertram abgekauft hatten. Der älteste Knauer-Sohn Adolf heiratete später Erna Bödecker. Sie war die Mutter von Irmgard Behre, der letzten Knauertochter, deren 85jähriger Ehemann Wilhelm ( verstorben am 2.12.07) weit über die Stadt Lehrte hinaus einen Namen als Heimatforscher erworben hat. Mit dieser Heirat verschwand der Name Knauer, der jetzt nur noch in alten Urkunden und natürlich im Familienwappen vorkommt.

Vor rund 100 Jahren ging einigen Lehrter Bürgern ein Licht auf

Prophezeiung der Königlichen Straßenbahn Hannover: Lehrte bindet sich einen Knüppel ans Bein

Das ehemalige Elektrizitätswerk an der Germaniastraße ist in seiner an den Jugendstil angelehnten Bauweise ein durchaus auffälliges Gebäude, das Ausgang des 19. Jahrhunderts von dem Lehrter Maurermeister Strüber nach den Plänen des hannoverschen Architekten Krack errichtet wurde. Spätere Erweiterungen tragen die Handschrift des Lehrter Stadtbaumeisters Max Huguenin. Bis auf den heutigen Tag zeigen sich in den Grundmauern des Hauses keine Risse, obwohl in unmittelbarer Nähe tagein und tagaus Züge aller Art vorbeipoltern. Ein Beweis dafür, dass Meister Strüber damals gute Arbeit geleistet hat. Eigentümer des ehemaligen Werkes, das zwar nicht unter Denkmalschutz steht, aber durchaus schutzwürdig ist, ist derzeit die aus Lehrte nach Braunschweig abgewanderte Nordzucker AG. Doch sie hat zu ihrem eigenen Nutzen mehrfach versichert, das Haus vorerst nicht dem Erdboden gleich zu machen, wie in den vergangenen Monaten einige andere, die der Bevölkerung lieb und teuer waren.

Vergilbte Schriften brachten es an den Tag

Bei der Sichtung von rund einem halben Zentner vergilbter Schriftstücke in altdeutscher Handschrift wird deutlich, dass Gemeindevorsteher Leopold Laengner ein richtiges Schlitzohr gewesen sein muss, was er bereits bei der Erschließung der Ringstraße auf eigene Kosten und den Verkauf seiner dort angrenzenden Grundstücke zur anschließenden Bebauung bewiesen hat. Bevor der Magistrat den Auftrag zum Bau des Elektrizitätswerkes vergab, ließ Laengner sich Gutachten von Professoren und Kostenvoranschläge verschiedener Firmen vorlegen, unter anderem von der Elektrizitäts-Gesellschaft Hildesheim, von der Berliner Elektrizitäts-Gesellschaft, von der Helio-Aktiengesellschaft Ehrenfeld/Köln und auch von den Städtischen Elektrizitätswerken Pforzheim. Dabei ging es ihm nicht nur um Profit, sondern auch um Sicherheit. So forderte er von dem für die technische Einrichtung zuständigen Körting-Ingenieur Krone, dass die Baugenehmigung nur unter der Bedingung erteilt werde, wenn das zu errichtende Gebäude auch eine feuerfeste Eindeckung erhalte. Laengner spielte alle gegeneinander aus, mit dem Ziel, gute Arbeit für wenig Geld zu bekommen. Immerhin sprang bei der Endabrechnung für die inzwischen zur Stadt gewordenen Gemeinde ein Nachlass von 4500 Goldmark heraus und einiges nicht genau Bezeichnetes mehr.

Klare Entscheidung für Körting

Damals prophezeite mit einem Brief vom 4. November 1897 die Direction der Straßenbahn der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover, die sich vergeblich um einen Auftrag bemühte hatte, dem Gemeindevorsteher Leopold Laengner, dass Lehrte sich mit dem Bau eines Elektrizitätswerkes einen dicken Knüppel ans Bein binden würde, den es dann jahrelang mit sich herumschleppen müsste. Mehrfach hatten die Hannoveraner den Lehrter Magistrat gedrängt, sich der hannoverschen Stromversorgung anzuschließen, zumal die Straßenbahn-Direction plante, in Sehnde eine Elektrizitäts-Nebenstelle einzurichten. Arrogant behaupteten sie, die Lehrter seien viel zu finanzschwach, um sich so etwas leisten zu können. Der Lehrter Magistrat und das Bürgervorsteherkollegium ließen sich nicht beeindrucken und belehrten den großen Nachbarn eines Besseren. Am 12. August 1897 erhielt die in Körtingsdorf bei Hannover beheimatete Firma Gebr. Körting, Elektrische Maschinen und Gasmotorenbau, den Zuschlag zur Errichtung eines Elektrizitätswerkes in Lehrte.

E-Werk und Wasserturm

Das Lehrter E-Werk und der Wasserturm mit nächtlicher Beleuchtung.

Anfangs wollten die Körtinwerke das geplante Werk mit zwei Gasdynamos zu jeweils 35 PS auszurüsten, die mit Kohle beheizt und jeweils 43200 Watt erzeugen sollten. Für Privathäuser -Lehrte hatte damals rund 65oo Einwohner -waren 900 Glühlampen vorgesehen und weitere 100 für eine Straßenbeleuchtung. Zwei Bogenlampen und 24 Glühlampen sollten die Centrale ausleuchten. Darüber hinaus waren elf Lampen für Pferdekarren geplant – mit Batteriebeleuchtung etwa ? Das war nicht zu ergründen.

90.000 Goldmark reichten nicht aus

Alles in allem hatte Ingenieur Krone für die Erstausstattung rund 90 000 Goldmark an Kosten errechnet. In der späteren Schlussrechnung tauchten die Summen von 118.000 Mark und 122.200 Mark auf, in denen vermutlich Baukosten und technische Einrichtung zusammengefasst waren. Doch die Stromverssorgung der Stadt brachte auch gelegentlich Ärger mit sich. Da beschwerten sich ortsansässige Handwerker Anno 1925, dass Monteure des Werkes unter der Hand Arbeiten “unsachgemäß” und viel billiger verrichten würden als sie selbst es könnten. Darüber hinaus würde das E-Werk elektrisches Zubehör verkaufen, das auch in den hiesigen Geschäften zu bekommen seinen- allerdings zu angemessenen Preisen.

Keine Angst vor dem “Fluch” aus Hannover

Im Laufe der Jahre machte “der Fluch” der Straßenbahn Hannover aus dem Jahre 1897 der Stadt doch mehr als geplant zu schaffen, zumal die ständige Modernisierung immer teurer wurde und die Erzeugung von Gleichstrom sich nicht als rentabel erwies. Im November 1952 wurde von Rat und Verwaltung einmütig beschlossen, Anlagen und Einrichtungen des städtischen Elektrizitätswerkes an die Hannoversche Stromversorgungs-Aktiengesellschaft zu verkaufen, die fortan Lehrte über eine Überlandleitung mit Strom versorgte. Vier Jahre später wurden dann auch das Gebäude veräußert, in dem zeitweise auch die Massey Ferguson Hanomag residierte. Inzwischen hat die Helmstedter avacon die Stromversorgung für Lehrte übernommen und sich damit den von der Straßenbahn Hannover prophezeiten “Knüppel ans Bein gebunden”. Und wie es heißt, kommt sie damit gut zurecht.

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